Molekularpathologie

Gemeinschaftspraxis Pathologie Salzburg, patholab, Molekularpathologie

Die Molekularpathologie

ist in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Bestandteil der modernen histopathologischen Befundung geworden. 

Sie dient dem Nachweis krankheitsrelevanter Veränderungen auf molekularer, nicht lichtmikroskopisch sichtbarer Ebene. Der Nachweis oder der Ausschluß von molekularen bzw. genetischen Veränderungen im Gewebematerial entscheidet somit auch über mögliche (gezielte) Therapien für den Patienten.

Zum Nachweis dieser Veränderungen stehen in der Molekularpathologie verschiedene Methoden, wie PCR, In situ-Hybridisierung (CISH, FISH) und Sequenzierung  zur Verfügung.

Die Molekularpathologie wird angewandt um z.B.

  • Mutationen in Tumorgewebe (BRAF, KRAS, NRAS, c-KIT, …)
  • Klonalitätsuntersuchungen (IgH- und TCR-Rearrangement) oder
  • Krankheitserreger (z.B. humane Papillomviren (HPV), Borrelien, Mykobakterien, oder andere Krankheitserreger…)

nachzuweisen.

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